Springe direkt zu Inhalt

Tagung „Aitiologie und Anfangserzählungen als Narrative, Schrift und Performativ. Zur Rezeption von Gen 1-3LXX in der Antike“

23.09.2026 - 24.09.2026
2026 09 Tagung Anfangserzählung

2026 09 Tagung Anfangserzählung

Konzeption: Teilprojekt 3 (Cilliers Breytenbach, Christine Gerber und Marie-Christin Barleben) 
Anmeldung  bis zum 01.09. unter marie-christin.barleben.1@hu-berlin.de
Eine Anmeldung für den Abendvortrag ist nicht erforderlich.
Tagungsprogramm (PDF)

Die am Anfang der Bibel überlieferten Erzählungen von der Erschaffung der Welt und des Menschen durch Gott und dem Verlust des Paradieses (Gen1–3) haben im Judentum und Christentum fundamentale Bedeutung für das Verstehen von Gott und Welt erhalten. Sie sind in der frühchristlichen Literatur insbesondere rezipiert worden als anthropologische Aitiologien, als Erklärungen dafür, warum die Menschen so sind wie sie sind und in welcher Lage, aber auch, wie der Logos als Schöpfungsmittler auftrat und wie Gott in Christus einen neuen Anfang gesetzt hat. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, inwiefern und, falls ja, in welcher Weise Gen 1–3 oder Teile daraus in der frühjüdischen und frühchristlichen Literatur im Rahmen einer aitiologischen Begründungs- oder Erklärungsstrategie verwendet werden.

Öffentlicher Abendvortrag am 24.09., 18:30 Uhr
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies „Am Ende nur: ‚Platonismus und/oder Christentum‘?“

Zeit & Ort

23.09.2026 - 24.09.2026

Humboldt-Universität zu Berlin
Theologische Fakultät
Burgstr. 26, 10178 Berlin
Hörsaal 013, Erdgeschoss