Springe direkt zu Inhalt
©SNTS

Marie-Christin Barleben, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt 3

Marie-Christin Barleben besuchte vom 5. bis 9. August 2025 das jährliche Treffen der Studiorum Novi Testamenti Societas (SNTS), das in diesem Jahr in Regensburg stattfand. Die SNTS ist die renommierteste internationale Gesellschaft von Neutestamentler*innen, die jährliche Tagung ist dabei eine der größten internationalen Tagungen im Fachbereich. Wissenschaftler*innen aus zahlreichen Ländern nehmen teil, wodurch vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung und zum fachlichen Austausch entstehen. Die SNTS bietet insbesondere Gelegenheit, Kolleg*innen des Fachs kennenzulernen bzw. wiederzutreffen. Neben der Teilnahme an einer Vielzahl von Vorträgen konnten wertvolle Kontakte geknüpft und das Forschungsprojekt vorgestellt werden. Daraus ergaben sich Gespräche über mögliche Einladungen von Forscher*innen zur Tagung des Teilprojekts 3 im September 2026 (u. a. Greg Sterling und Angela Standhartinger).

 

©Privat

Marina Solntseva, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt 8

Im Rahmen der ASEEES Annual Convention 2025 in Washington, D.C. nahm Marina Solntseva an einem Roundtable der Black Sheep Society teil. Unter dem Titel  „Decolonization or Ethnonationalism? The Ups and Downs of Post-Soviet Decolonial Discourse“ diskutierte das Panel linke Perspektiven auf post-sowjetische Dekolonialitätsdiskurse und ihre Vereinnahmung durch liberale wie rechte Ideologien. An dem Roundtable beteiligten sich zudem Saltanat Shoshanova (University of Regensburg), Azhar Dyussekenova (University of Michigan), Anna Gomboeva (University of Virginia) und Tahmina Inoyatova (Simon Fraser University). Ausgehend von einem zuvor in der Berliner Gazette veröffentlichten Text thematisierte Solntseva in ihrem Beitrag die Appropriation dekolonialer Konzepte sowie ihre Bedeutung für das Verständnis imperialer Machtverhältnisse. Der Roundtable wurde von Nikolay R Karkov moderiert und stieß auf großes Interesse seitens des Konferenzpublikums.

©Universidade de Coimbra

Anna-Maria Gasser, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt 1 (bis 09/2025)

 Anna-Maria Gasser hat im Juli 2025 an der 16. Celtic Conference in Classics (CCC) in Coimbra/Portugal teilgenommen. Bei der CCC handelt es sich um eine jährlich stattfindende internationale Konferenz für Klassische Philolog*innnen. In diesem Jahr haben 600 Vortragende aus 38 Ländern in 39 Panels zu unterschiedlichen Themen der Klassischen Philologie teilgenommen. Die Konferenz ist daher eine ideale Gelegenheit, mit Forscher*innen des Fachs in Kontakt zu kommen, zumal die Vernetzung durch die Organisator*innen gefördert wird, weil der Konferenzplan den Wechsel zwischen den einzelnen Panels ermöglicht, es Keynote-Vorträge für alle Teilnehmer*innen gibt und Zeiten für Kennenlernen und Austausch eingeräumt werden. Anna-Maria Gasser hat im Panel „Ecopoetics of stone in ancient literature and its reception“ einen Vortrag zu „Ecopoetics of Stone in Presocratic Philosophy“ gehalten und einige der in ihrem Unterprojekt behandelten Texte im Forschungszusammenhang des Ecocriticism bzw. Environmentalism untersuchen können.

© Diego Semerene

Liola Mattheis, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt 7

Im Rahmen der ersten (Trans—) Sexualities + Psychoanalysis Summer School an der Universität von Amsterdam (02.-06.06.2025) hat Liola Mattheis an einem Panel mit Titel „‘An Almost Entirely Helpless Living Organism‘: On the Queerness of Babies“ teilgenommen. Das von Misha Kavka moderierte Panel hat Beiträge einer bis dato noch unveröffentlichten und von Kavka gemeinsam mit Diego Semerene herausgegebenen Sonderausgabe der Zeitschrift Psychoanalysis, Culture & Society einem breiten Publikum der Summer School Teilnehmenden zugänglich gemacht. Mattheis präsentierte dabei einen experimentellen Aufsatz zu Charles Darwins wenig beachtetem Interesse an der Beforschung junger Kinder („37 Years and Counting: Observing Darwin Observing“). 

© Privat

Ramunė Markevičiūtė, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt 6

Ramunė Markevičiūtė, hat im Juli 2025 am neunzehnten internationalen Kongress der International Association for Neo-Latin Studies (IANLS) in Aix-en-Provence teilgenommen. Bei dieser im Dreijahrestakt organisierten Veranstaltung handelt es sich um die größte Zusammenkunft führender Neulatinist*innen weltweit und damit um ein zentrales Ereignis dieser Community. Eine Woche lang wurden von morgens bis abends in mehreren Panels Vorträge gehalten und gehört - eine einmalige Möglichkeit, um den neusten Forschungstendenzen in diesem Gebiet nachzuspüren, das Wiedersehen mit langjährigen Kolleg*innen zu feiern und neue Kontakte zu knüpfen. Ramunė Markevičiūtė hielt in diesem Rahmen einen Vortrag zum Heiligenepos als Kommunikationsmittel in einem hochbrisanten und politisch aufgeladenen diskursiven Kontext, nämlich der 1596 unterzeichneten Kirchenunion von Brest 1596 und ihrem Schicksal in Polen-Litauen. Einen Nachklang fand diese Veranstaltung u.a. in einem Beitrag der FAZ.